Ronny NIKOL

Geboren am:
11.07.1974
Im Verein:
1997 - 2003
Vor Union:
1.FC Nürnberg (1995-97), FC Berlin (05/1990-95), EAW Treptow (-05/90), Dynamo Lichtenberg
Erstes Spiel für Union:
25.07.1997, 1.FC Magdeburg - 1.FC Union Berlin 2:0
Letztes Spiel für Union:
25.05.2003, SV Eintracht Trier 05 - 1.FC Union Berlin 0:1
Nach Union:
Energie Cottbus (2003-02/05), RW Essen (2005-07), Dynamo Dresden (2007-10), CZ Jena (2010/11), Berliner AK (2011/12), VSG Altglienicke (2012/13), MSV Rüdersdorf (03/2014-14)
Karriereende:
2014
Nationalität:
Deutschland
Ronny Nikol
Foto: Union-Programm
 
Linker Außenbahnspieler
EinsätzeKartenTorerfolge
Spiele:228 Rote Karten:3 Tore:13
Eingewechselt:4 Gelb-Rote Karten:0 Elfmeter:2 (3)
Ausgewechselt:4 Gelbe Karten:24
 
Saison Einsätze E. A. R. GR. G. Tore Elfm.
Regionalliga Nordost 1997/98 33 (34) 0 0 1 0 4 3 2 (2)
Paul-Rusch-Pokal 1997/98 3 (3) 0 0 0 0 k.A. 1 0 (0)
Trikot Nr. 3 Regionalliga Nordost 1998/99 29 (34) 1 0 0 0 2 0 0 (1)
Paul-Rusch-Pokal 1998/99 2 (3) 0 1 0 0 0 0 0 (0)
Regionalliga Nordost 1999/2000 34 (34) 0 1 0 0 5 2 0 (0)
Aufstiegsrelegation 2000 4 (4) 0 0 0 0 1 0 0 (0)
Paul-Rusch-Pokal 1999/2000 5 (5) 2 0 0 0 0 0 0 (0)
Regionalliga Nord 2000/01 34 (36) 0 1 0 0 3 5 0 (0)
DFB-Pokal 2000/01 6 (6) 0 0 0 0 2 0 0 (0)
Paul-Rusch-Pokal 2000/01 3 (6) 1 0 0 0 0 0 0 (0)
2.Bundesliga 2001/02 34 (34) 0 1 0 0 1 1 0 (0)
DFB-Pokal 2001/02 3 (3) 0 0 0 0 0 0 0 (0)
UEFA-Pokal 2001/02 4 (4) 0 0 0 0 0 0 0 (0)
2.Bundesliga 2002/03 32 (34) 0 0 0 0 7 0 0 (0)
DFB-Pokal 2002/03 2 (2) 0 0 0 0 1 0 0 (0)

Sechs Jahre beackerte der Blondschopf die linke Außenbahn. Dabei spiegelt er die wechselvolle Amtszeit des Bertram-Präsidiums wie kaum ein anderer. Als er 1997 bei Union anfing, stand Union mal wieder kurz vor dem Kollaps, die im Sommer hoffnungsvoll verkündete Rettung des Vereins stand völlig in den Sternen. Im Gegensatz zu den Trainern und manchem prominenten Mitspieler blieb Nikol und erlebte den finanziellen und sportlichen Aufstieg des Vereins, der ins DFB-Pokalfinale, in die 2.Bundesliga und in den UEFA-Cup führte, als Stammspieler mit.

Prinzipiell sportlich unumstritten, blieb Nikol dabei trotzdem eher wegen seiner meistens katastrophalen Standards in Erinnerung. Um seine sportliche Bedeutung zu ermessen, braucht man sich aber nur die schier unendlich lange Einkaufsliste des Vereins für die andere Spielfeldseite anzuschauen. Während rechts jahrelang gekauft, probiert, verworfen und wieder gekauft wurde, spielte links - immer Nikol!

Besonders beim jüngeren weiblichen Publikum sehr beliebt, kokettierte er über die Jahre immer häufiger mit einem Wechsel und ging schließlich 2003 nach Cottbus.

Ronny Nikol hat sich im Oktober 2011 ein Standbein neben dem Profidasein aufgebaut und ist Betreiber einer Fußballhalle in Berlin.