Frank WORMUTH

Geboren am:
13.09.1960
Amtszeit von:
01.07.2004 - 27.09.2004
Spielerkarriere:
FC Teningen (Spielertrainer, 1995-98), FV Nimburg (Spielertrainer, 1993-95), Offenburger FV, Hertha BSC (1983-86), SC Freiburg (1982/83), Freiburger FC, FC Denzlingen
Trainer vor Union:
SSV Reutlingen (07/2002-05/03), FV Ravensburg (Co-Trainer; 11/2001-04/02). SC Pfullendorf (07/1999-03/01), Fenerbahce Istanbul TUR (Co-Trainer, 07/1998-06/99), FC Teningen (Spielertrainer, 07/1995-06/98), FV Nimburg (Spielertrainer, 07/1993-06/95)
Erstes Spiel für Union:
01.08.2004, Hertha BSC Amateure - 1.FC Union Berlin 1:1
Letztes Spiel für Union:
25.09.2004, Arminia Bielefeld Amateure - 1.FC Union Berlin 2:1
Trainer nach Union:
VfR Aalen (07/2005-12/06), DFB (Fußballlehrerausbilder, 11/2007-), DFB (U20, 08/2010-06/12, 07/2013-06/16)
Nationalität:
Deutschland
Frank Wormuth

Foto: Union-Programm

 
Spiele gewonnen unentschieden verloren Punkte PPS
12 3 1 8 10 0,83
 
Saison Spiele gewonnen unentschieden verloren Punkte PPS
Regionalliga Nord 2004/05 10 2 1 7 7 0,70
DFB-Pokal 2004/05 1 0 0 1 0 0,00
Oddset-Cup 2004/05 1 1 0 0 3 3,00

Schwieriges Thema.

In einer finanziell katastrophalen Situation setzt man alles auf eine Karte. Man holt einen jungen, billigen, modernen Trainer, der dann mit wenig Geld und weitestgehend unkontrolliert eine junge, billige, moderne Mannschaft zusammenstellen soll.

Eine Mannschaft, mit der die Uniontugenden wieder aufleben sollen, die entwicklungsfähig sein soll.

Eine Mannschaft, die "auf Augenhöhe" mit ihren Fans ist.

Eine wundervolle Idee.

Und die Erkenntnis, dass nicht alle Utopien im Gulag enden.

Manche enden auch in der Oberliga.

Zu diesem Zeitpunkt war Frank Wormuth aber schon weg. Er war schon im September nach der längsten Niederlagenserie in der Geschichte des Vereins beurlaubt worden.

Nach dem Fiasko bei Union kam der ehemalige Hertha-Profi schnell wieder auf die Beine. Beim ambitionierten Drittligisten VfR Aalen durfte er anderthalb Jahre den Aufstieg verpassen. Danach kam er wie die Jungfrau zum Kinde an den Posten des obersten DFB-Trainerausbilders und wurde im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen im August 2010 auch noch mit der U20 betreut, die er knapp drei Jahre lang trainierte.