Daniel GÖHLERT
- Geboren am:
- 25.09.1980
- Im Verein:
- 2006 - 2013
- Vor Union:
- Chemnitzer FC (1987-2006)
- Erstes Spiel für Union:
- 6.08.2006, Hertha BSC II - 1.FC Union Berlin 0:3
- Letztes Spiel für Union:
- 19.05.2013, VfL Bochum 1848 - 1.FC Union Berlin 1:2
- Nach Union:
- Einheit Claußnitz (08/2013-)
- Nationalität:
- Deutschland
Einsätze | Karten | Torerfolge | |||
---|---|---|---|---|---|
Spiele: | 175 | Rote Karten: | 1 | Tore: | 4 |
Eingewechselt: | 26 | Gelb-Rote Karten: | 3 | Elfmeter: | 0 (0) |
Ausgewechselt: | 19 | Gelbe Karten: | 26 |
Unter dem heutzutage aus der Union-Erinnerung weitestgehend verbannten Trainer Christian Schreier verpflichtete der 1.FC Union Berlin im Jahr 2006, nach dem Wiederaufstieg in die Drittklassigkeit, mit Christian Stuff und Daniel Göhlert zwei neue Verteidiger, die den Aufschwung des Vereins in den nächsten Jahren entscheidend prägen sollten. Beide waren auf ihren letzten Stationen mehr oder minder aussortiert worden, der Sachse Daniel Göhlert gar bei seinem Heimatverein Chemnitzer FC auf das Abstellgleis geraten.
Bei Union war der bullige Abwehrmann der alten Schule nie unumstritten, setze sich aber über die Jahre immer wieder durch und zwang dabei durchaus namhafte Konkurrenz in die zweite Reihe.
Göhlerts Stärke war der Zweikampf, seine körperliche Präsenz ergänzte sich wunderbar mit der Reichweite und Kopfballstärke des oben erwähnten, immer gleichen Nebenmannes. In über 130 Spielen des 1.FC Union Berlin hieß das Innenverteidigerduo Daniel Göhlert und Christian Stuff.
Göhlerts Stern sank 2011. Mit den gestiegenen Ansprüchen des Vereins ergaben sich auch neue, umfangreichere Anforderungen an die Innenverteidiger, die Spieleröffnung sollte nun, da man sich nicht mehr nur dem Abstiegskampf widmen wollte, schon in der letzten Reihe beginnen. Der rustikale Göhlert wurde nicht mehr gebraucht und erhielt im Sommer 2012 die Freigabe. Eine Spielzeit noch kämpfte er um seinen Platz in der Abwehr, half auch im defensiven Mittelfeld aus, dann verließ er den Verein nach sieben schönen Jahren und beendete seine Profikarriere.